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Varieté unter Sternen* – Burgfestspiele 2019

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Datum:
8. August 2019 20:00
Preis:
ab € 27
Ort:
Burg Hayn
Kategorie:
Burgfestspielesonstige

AUSVERKAUFT!

Das neue exklusive Programm mit Artisten aus dem Neuen Theater Höchst

*Familientag: Nur bei Ticket Service Dreieich: Schüler und Azubis zahlen in Verbindung mit dem Kauf einer regulären Eintrittskarte € 8 .

Auf eine bewährte Mischung aus Akrobatik, Magie und Comedy darf sich das Publikum bei einem weiteren Gastspiel mit Artisten aus dem Neuen Theater Höchst freuen. Der Tradition verpflichtet, garantiert „Varieté unter Sternen“ ein Spitzenprogramm und somit Unterhaltung auf höchstem Niveau. So präsentieren die „Bürgerhäuser Dreieich“ einmal mehr kurzweilige Programme zum Staunen und Lachen, zum Mitfiebern und Entspannen. 2019 locken gleich vier Abende mit herausragenden internationalen Künstlern und Artisten aus dem Varieté im Neuen Theater Höchst in den Burggarten.

Sprache und Artistik in kongenialer Verbindung präsentiert Marcus Jeroch. Jonglierte Kisten verwirbeln Buchstaben hin zum dramatischen Gedicht, Doppeldeutungen in einer gewaltigen „Predikt“ lassen das Publikum vor Freude glucksen, fehlende Buchstaben verwandeln einen Text in Erinnerung und, kaum geschehen, lockt eine verwegene Performance mit Hulla-Hoop-Reifen, Jojo und Pingpongbällen das Staunen. Marcus Jeroch überrascht mit seiner gespielten Wortfreude samt seinen eigenwilligen Jonglagen aus Ton und Wirklichkeit. Und „bässer“ noch: Wolfgang Fernow am Kontrabass begleitet und bereichert das Programm, so dass die Besucher sich bass erstaunt begeistern. Sie erleben Marcus Jeroch im Zusammenspiel mit noch ganz anderen Saiten. Poesie wird zum Poedu. Worte schaffen Nähe. Ein intelligenter Feixtanz, eine Massage des Denkens erwartet das Publikum.

Viermal kraftvolle Partnerakrobatik bieten The Pellegrini Brothers. Die vier einzigartigen Brüder aus Italien sind mit ihrer kraftvollen Partnerakrobatik bereits auf den großen Bühnen dieser Welt gefeiert worden. Sie wurden mit dem goldenen Clown von Monte Carlo ausgezeichnet und zeigten ihre Kunst unter anderem bei einer Privataudienz von Papst Benedikt XVI.

Beinahe schwerelos präsentieren die Zwillinge Ele und Julia Janke, das Duo ELJA, ein wunderbares Luftspiel der Gefühle am Trapez. Im Gleichklang mit mal rockiger, mal anmutiger Musik wechseln die beiden Berlinerinnen von rasanten Hand- und Fußwechseln zu eng verschlungenen Posen voller Zärtlichkeit. Mit einer an der Staatlichen Schule für Artistik in Berlin erlernten und in Montreal bei Viktor Fomine verfeinerten Technik treten die beiden mit einer unerhört frischen Choreographie vor ihr Publikum. Mit ihrer Darbietung gewannen sie die Goldmedaille, den Publikumspreis sowie weitere Sonderpreise beim European Youth Circus Festival 2008, und 2007 den Publikumspreis beim Sol y Circo Festival auf Sylt.

Im Einklang mit der Musik und in Verbindung mit einer ausgefeilten tänzerischen Choreographie jongliert der junge Russe Pavel Roujilo mit bis zu neun Bällen und scheint der Schwerkraft den einen oder anderen Streich zu spielen. Die abwechslungsreiche Tempojonglage unter dem Motto: „Dangerous Minds“ lässt die Bälle wie ungezähmte Gedanken um den Künstler kreisen. Ein riesiges Geschenk, zauberhafte Spiele mit Bällen. Das Auge sieht sie bei der Geschwindigkeit wie Kometen mit einem hellen Schweif. Jede Sekunde ein neues Bild. Mal oben, mal unten.

In einer faszinierenden, technisch perfekten Choreographie verbindet Alena Ershova – aus Moskau neue Formen der Handstand-Artistik mit Hula-Hoop. Spagat in allen Lagen, auf einem Bein oder auf den Händen stehend – der Gelenkigkeit der jungen biegsamen Russin sind keine Grenzen gesetzt. Mit Anmut und Leichtigkeit hebt sie lächelnd die Gesetze der Schwerkraft auf und lässt ihre Performance für den Betrachter kinderleicht erscheinen. Und wenn sie im Handstand mit den Füßen ihre Hula-Hoop-Reifen in Bewegung hält, lässt die erst 23-jährige Artistin verschiedene Genres zu einem glanzvollen Gesamtkunstwerk verschmelzen.

Mit einem Handstand auf dem Schlappseil und einer energiegeladenen Performance begeistert der in Las Vegas lebende Evgeny Vasilenko.

Nahezu ein Heimspiel hat der in Maintal geborene Pranay Werner, der eine schier unglaubliche Diabolo Choreographie von großer Leichtigkeit präsentiert. Er hat sich all sein, in großer Perfektion gezeigtes, Können mit den Diabolos autodidaktisch angeeignet. Pranay Werner versetzt die Besucher durch seine Euphorie für das Objekt Diabolo in einen Zustand der Begeisterung. Seine Show zeigt Kreativität in Verbindung mit Tricks von höchstem Schwierigkeitsgrad. Ob horizontal oder vertikal, Pranay wirbelt bis zu drei Diabolos gleichzeitig um seinen Körper und durch die Luft und scheint dabei mit Leichtigkeit die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen. Es ist offensichtlich, dass Pranay genießt, was er tut. So hat es den Anschein, als ob die Diabolos Teil seines Körpers seien. Nach seiner Darbietung stellen Besucher regelmäßig die Gesetze der Physik infrage.

Harry Keaton präsentiert unglaubliche mentale und visuelle Illusionen. Der promovierte Magier zeigte seine Kunst bereits vor Prinz Charles, Daniel Hartwich, Thomas Gottschalk, Heino, Otto, Franziska van Almsick, Jürgen von der Lippe und vielen anderen Prominenten. Auch im TV ist er immer wieder zu sehen, so zum Beispiel in der Sendung „Verstehen Sie Spass?“ oder „Supertalent“. Selbst Dieter Bohlen war ausnahmsweise sprachlos. Keaton ist zudem der erste deutsche Zauberkünstler auf einer offiziellen Briefmarke. Sein launiges Buch über die Parallelen zwischen Politik und Zauberei fand große Beachtung. Seine ersten Auftritte hatte der Künstler in Dreieich, wo er aufgewachsen ist. In diesem Jahr ist er erstmals in Las Vegas aufgetreten. Jetzt kehrt er auf die heimatliche Bühne zurück. (Text: Peter Back)