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Roger Stein – Mais 2019

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Datum:
3. August 2019 20:00
Preis:
€ 10
Ort:
Zelt im Mais
Kategorie:
KonzerteMaislabyrinth

Alles vor dem Aber … ist egal
Leidenschaftliche Lieder und Texte. Ganz schön frech, ganz schön bös’, ganz schön schön!

Mit kraftvoller Vielseitigkeit, Selbstironie und Charme, rauscht Roger Stein multiinstrumental und reimgeladen durch sein drittes Soloprogramm. „Alles vor dem Aber ist egal“ steckt voller Sehnsucht und Humor, ist poetisch und bilderreich zugleich.

Roger Stein kritisiert, kokettiert und übt Gesellschaftskritik aus der Hüfte – unaufgesetzt und leicht, aber trotzdem auf den Punkt. Stein ist kein vordergründiger Revoluzzer. Sein Schalk äußert sich nie durch große Gesten, ist jedoch immer da, wenn er zum Beispiel in dem Song „Gesichter aus gar nichts“ die neoliberale McKinsey-Unternehmensberater ins Visier nimmt, die Krawatten aus Gleichgültigkeit tragen, während ihre Verantwortung mit Lotuseffekt versehen ist.

Mit Liedern wie „Worauf willst du warten“ erinnert uns der charmante Entertainer daran, im Leben nicht die Bequemlichkeit siegen zu lassen und uns in kleinen Wartehäusern gemütlich einzurichten, sondern dem Glück entgegenzugehen. Und das schrägste „Hochzeitslied“ der Gegenwart zeigt, dass es eben auch nur die kleinen und großen Fragen des Lebens sind, die ihn beschäftigen.

Roger Stein ist Sänger, Songwriter, Pianist und Erzähler zugleich – aber vor allem ist er Poet mit Schalk im Nacken, schafft er es doch, Schmerz und Melancholie in Wärme und Leichtigkeit zu hüllen und damit der Tragik die Kälte zu nehmen: Denn jede Tragik hat ihren eigenen Humor.

Seine Fans schätzen ihn als wortgewandten Entertainer, der auch den Dialog mit dem Publikum nicht scheut und sein Gegenüber durch Schlagfertigkeit verblüfft. Der Wechsel von Humor und Ernsthaftigkeit kommt stets unerwartet, rasant und doch leichtfüßig. Ein Abend voll Energie, Kraft und Romantik.

Biographische Kurzskizze: Zürich, Wien und derzeit Berlin: Dies sind die drei Heimatpunkte des jungen Autors und Musikers. Roger Stein wuchs nach dem Tod des Vaters als Einzelkind mit seiner Mutter auf. Er erhielt seit dem achten Lebensjahr eine klassische Klavierausbildung und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Parallel dazu absolvierte er sowohl ein Studium der Theater- und Musikwissenschaft als auch der Germanistik an der Universität Wien und promovierte über “Das deutsche Dirnenlied”. 2006 hat er zusammen mit Sandra Kreisler die Formation WORTFRONT gegründet, für die er alle Texte und Musik schreibt und mit der er immer noch fleißig tourt.  2013 erschien sein erstes Solo-Album „Lieder ohne mich“ auf dem Platten-Label von Konstantin Wecker, mit dem er seither auch öfter auf Tournee unterwegs war. 2018 erscheint sein zweites Solo-Album „Alles vor dem Aber“ auf Konstantin Weckers Label „Sturm und Klang“ (VÖ: 07.09.2018)

Preise & Auszeichnungen: • Finale Prix Pantheon 2016, Paderborner Einohr – 1. Preis 2014, Stockstädter Liedermacherpreis – 1. Preis 2014, Troubadour 1. Preis 2013, Songpoetenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung 2012, Deutsch-französischer Chansonpreis, „Sulzbacher Salzmühle 2011, • Niedersächsischer Lauben-Pieper 2011 (2. Platz), Herborner Schlumpeweck (1. Preis Jury und Publikum)  (als Wortfront mit Sandra Kreisler), Finalist beim FränkischernKabarettpreis 2011, Meissner Drossel für das beste deutsche Lied 2010, Preis der deutschen Schallplattenkritik 2006

Und was sagen andere?

Konstantin Wecker über Roger Stein: “Roger Stein ist einfach große Klasse. Was für Texte. Immer eine besondere Wendung, wenn man befürchtet, jetzt könnte es banal werden. Klug und poetisch, und höchst musikalisch. Ich freu mich auf seine neue CD, die schon bald in unserem Label “Sturm und Klang” herauskommen wird.

„Stein ist Querdenker, Visionär und Herzenskünstler und immer auf der Suche nach Realitäten abseits von Massenverblödung“ (Prinz)

„Singender Poet mit einem Herzen aus Freilandhaltung“(SZ Online)

„So ein Mann kommt ihnen sonst nicht unter.“(Die Zeit)

Günther Wallraff über zu Roger Steins „Lieder eines postmodernen Arschlochs“: „Roger Steins Sound hiphopt mit Poesie und Widerstand zugeich. Seine Texte in bester Tradition der Wiener Abgründigen: sensibel und brutal ehrlich zu sich selbst ironisieren und sprengen sie den Zeitgeist.

Foto: Stefanie Marcus | Traumton Records / Text: Rachel Koch | Wortfront/Presse      

Mehr Infos unter: www.roger-stein.com