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Hamlet, Prinz von Dänemark

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Datum:
12. März 2019 20:00
Preis:
ab € 18
Ort:
Bürgerhaus
Kategorie:
Schauspiel-Theater

wird aus organisatorischen Gründen verschoben auf Di. 21.5.2019, 20 Uhr

Alle Karten behalten ihre Gültigkeit. Sie können auch zurückgegeben werden, Abonnenten können die Karten für den Verkauf freigeben

von William Shakespeare
Er ist die Sphinx der dramatischen Weltliteratur. Ein Vexierbild. Ein Chamäleon. Wofür steht er? Ist Hamlet ein überforderter Intellektueller, unfähig zum Handeln? Oder doch im Gegenteil ein undurchschaubarer, durchtrieben planender Rächer? Schauen wir einem Melancholiker beim Grübeln zu? Oder einem Neurotiker, der leider verklemmt ist? Ist Hamlet der erste Existentialist, der im Lebensekel feststeckt? Oder ein Terrorist gegen die Verlogenheit des Establishments? Ein Mutterhasser? Oder ein überdrüssiger femininer Träumer, aufgerieben im Ränkespiel männlicher Gewalt? Der Unberechenbare! Unnahbare! Andere! Das Mysterium von Helsingör! Sämtliche Figuren im Stück mühen sich  herauszufinden, wer er ist. Und auch Hamlet selbst sucht nach sicheren Beweisen für die Wahrheit der Wirklichkeit. Ist Claudius der Mörder seines Vaters? Darf man – ja: muss man nicht zögern, so lang man die Wahrheit nicht weiß? All dies fragen sich Literaten, Regisseure, Kritiker, Schauspieler und Zuschauer, seit der dänische Königssohn vor über 400 Jahren die Bühne betreten hat. Und warum eigentlich gilt Hamlet als Sinnbild des abendländischen Deutschen?
Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec
mit Ines Heinrich-Frank, Nils Dreschke, Louise Nowitzki, Ivana Sajevic, Lars Frank und anderen / Regie: Christoph Werner
Puppentheater Halle
Eintritt: € 18 – 22 oder im Abonnement