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Burgfestspiele 2017 – Italienische Opernnacht

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Datum:
9. Juli 2017 19:00
Preis:
ab € 35
Ort:
Burg Hayn
Kategorie:
BurgfestspieleKonzerte

opernnachtAUSVERKAUFT!

Zu Gast bei Rossinis 225sten

Die quirligen, höchst amüsanten Buffo-Opern des Meisters sind heute noch ebenso beliebt beim Publikum wie die zahlreichen ernsten Bühnenwerke – wie der ganz im Stile der Grand Opera komponierte „Wilhelm Tell“ oder „Tancredi“.

Das Programm dieser „Italienischen Opernnacht“ zeigt das breite Spektrum des genialen Komponisten, mit Ausschnitten aus so populären Werken wie „Der Barbier von Sevilla“, „La Cenerentola“ oder „Die Italienerin in Algier“, aber auch aus Raritäten wie „Die Reise nach Reims“ oder „Semiramis“.

Die Großpolnische Philharmonie Kalisch wird unter der Leitung von Hermann Breuer gemeinsam mit sieben hochkarätige Solisten auftreten. Dazu gehören die erfolgreiche japanische Koloratursopranistin Manami Okazaki, die russische Sopranistin Tatjana Charalgina, der mexikanisch-italienische Tenor Emilio Ruggerio, die bulgarische Mezzosopranistin Kremena Dilcheva und der israelische Bass-Bariton Ardalan Jabbari. Rainer Zagovec wird wissenswertes und amüsantes zum abenteuerlichen Leben und Wirken Gioachino Rossinis (1792-1868) beisteuern.

Kalisch ist die älteste polnische Stadt, sie kann auf eine 1850 jährige Geschichte zurückblicken. In ihren Mauern wurde 1818 die erste musikalische Gesellschaft Polens gegründet. Bedeutende internationale Komponisten und Virtuosen des 19. Jahrhunderts machten auf ihren Reisen zwischen Berlin und Sankt Petersburg in Kalisch Station, um Konzerte zu geben.

Die Großpolnische Philharmonie wird von Künstlern wie Kritikern zu den interessantesten Orchestern des Landes gezählt. In der Stadt an der Bernsteinstraße gibt es seit 2006 ein internationales Festival, das ohne das Ensemble nicht denkbar wäre. Überregionalen Erfolg bescherte dem Orchester die Aufführung von Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ in der Klodawa Salzmine 600 Meter unter dem Meeresspiegel mit dem russischen Virtuosen Dimitry Vasiliev als Solist. Diese Veranstaltung wurde ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen „als das am tiefsten aufgeführte Konzert der Welt“.