Schauspiel von Max Brod und Hans Reimann
Ein amtsärztliches Attest rückt Schwejks geistige Fähigkeiten in ein schlechtes Licht. Die Prognose, was seine Laufbahn betrifft, ist wenig schmeichelhaft. Er wird im Krieg dem Oberstleutnant Lukas als Bursche zugeteilt. Und siehe da: Schwejk straft all die vermeintlich klugen Köpfe, die das Leben zu kennen glauben, Lügen. Er erfüllt seine Aufgaben über Gebühr und führt damit deren Sinnhaftigkeit ad absurdum.
Der kleine, große Mann verteidigt im Chaos des Krieges seine persönliche Freiheit – mit Humor. Er befreit sich durch Witz und Phantasie, denn immer fällt ihm eine Anekdote ein, die die Lächerlichkeit des Patriotismus und Militarismus unterspült und unterhöhlt.
Tenor der „Hamburger Morgenpost“: „unbedingt anschauen“.
Zitat: „Walter Plathe ist ein Publikumsliebling. Wenn er als pfiffiger Schwejk daherkommt, ist die freudige Erwartung kaum zu übertreffen.“
nach dem Roman von Jaroslav Hasek
mit Walter Plathe, Maria Mallé, Frauke Büscher und anderen
Regie: Klaus Gendries
Musik: Horst Maria Merz
Komödie am Kurfürstendamm Berlin
Eintritt: € 15 – 19 oder im Abonnement

