3. Festival of Bluegrass and Americana
Mitreißend und virtuos: das ist Bluegrass, jene urwüchsige amerikanische Folk-Musik, die tief verwurzelt ist im Alltagsleben der Menschen und die zumeist im familiären Umfeld gespielt wird. Nur aus den besten Frauen der Bluegrass-Szene im Nordosten der Vereinigten Staaten besteht die Band „Della Mae“. Als große Fans des Sounds der wilden Männer der 1940er/50er Jahre verbinden sie harten „Drive“, kräftige Gesangsharmonien und modernes, weiblich geprägtes Songwriting zu einer zeitgemäßen Bluegrass-Variante. Die Musikerinnen halten nicht viel vom sanft gehauchten modernen Schmuse-Bluegrass, sondern drücken ordentlich auf die Tube. In Deutschland ist die Gruppe erstmals zu Gast.
Regelrechte Schocks verursachen die „Banjo Rapper“ in den Reihen der „Deadly Gentlemen“ bei ihren Gastspielen im konservativen Süden der USA. Denn sie mischen aus Altem Neues: Rap, HipHop, jazzige New Acoustic-Music und rockiger Bluegrass. Das ist ihr Metier. Die Texte der „Deadly Gentlemen“ sind rau und heftig, ihre Themen sind die Straße, Gewalt, Liebe und Hass. Als revolutionär gilt in der Szene die Art, wie die Truppe um Dr. Greg Liszt rhythmische Gesangsstrukturen mit wilden Improvisationen kombinieren. Archaische Klänge auf dem Banjo und anderen, virtuos gespielten Saiteninstrumenten, intensiv betörender zweistimmiger Männergesang und gehaltvolle Texte über essentielle Lebenserfahrungen: Das ist die Welt von Cahalen Morrison und Eli West, die als Shooting-Stars der USAMountain-Folk-Szene gelten. Die beiden Musiker aus Seattle führen auf den musikalischen Gipfel von New Folk, Oldtime und Bluegrass.
Eintritt: € 15 – 21

